Deo einfach selber machen

Die meisten Deos kommen in Plastikbehältern daher. Viele davon enthalten Aluminiumsalze, die als krebserregend gelten. Wer ohne Plastik leben möchte, kann auf zahlreiche Alternativen zurückgreifen, die ohne Plastik und ohne Aluminium auskommen.

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Plastik- und Aluminiumfreie Deos sind in der Naturkosmetikabteilung zu finden. Dorthin führte auch mich mein erster Weg. Und tatsächlich wurde ich schnell fündig. Es gibt einige Deo-Roller oder Sprühflaschen, die in Glas verpackt sind. Ich habe mit einem Zitrusspray von Weleda angefangen, das wunderbar frisch ist und riecht.

Deocremes
In Blogs und bei Diskussionen über Deo-Alternativen bin ich immer wieder auf Deocremes gestoßen. Diese kann man in vielen Online-Shops von Manufakturen erwerben, die häufig auch Seifen oder andere Kosmetik herstellen. Das Deo mit dem Finger aufzutragen ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, doch nicht anders als sich einzucremen. Das Cremedeo wird auf Basis von Kokosöl, Sheabutter und anderen hochwertigen Ölen hergestellt, für die Geruchsbindung ist Natron verantwortlich.

Deo selber machen
Die Basis für ein Deo ist Natron, das die Gerüche bindet. Dazu benötigt man noch eine Trägersubstanz, also ein Öl. Dafür eignet sich Kokosöl, Sheabutter oder Kakaobutter. Wer Duft möchte, kann ein ätherisches Öl möglichst in Bioqualität verwenden. So kann man sicher sein, dass keine bedenklichen Stoffe an die Haut kommen.

Einfache Deocreme:
5 TL Kokosöl
3 TL Natron
3 TL Speisestärke
Optional:
5 Tropfen ätherisches Öl

Zubereitung:
Das Kokosöl zum Schmelzen bringen, Natron und Speisestärke hineingeben und solange rühren, bis sich alles aufgelöst hat.

Wer gerne ein bisschen Duft hat, gibt einfach ein paar Tropfen ätherischen Öls dazu. Alles in ein Schraubglas füllen und abkühlen lassen.

Tipp:
Fester wird es, wenn man 1-2 TL Shea- oder Kakaobutter hineinrührt oder die Menge an Natron oder Speisestärke etwas erhöht.

Anwendung:
Einfach mit dem Finger in den Achselhöhlen verteilen. Durch das Kokosöl ist es besonders pflegend und kann auch nach einer Rasur verwendet werden. Wer empfindliche Haut hat, bei dem kann es durch das Natron etwas auf der Haut brennen.

Achtung:
Durch das Deo wird die Schweißproduktion allenfalls leicht gehemmt. Durch die normale Temperaturregulierung unseres Körpers schwitzen wir dennoch. Doch das Kokosöl und das Natron reguliert die Bakterien, die für den Schweißgeruch verantwortlich sind. So entsteht kein Geruch.

Habt ihr noch andere Rezepte, die gut funktionieren? Welche Erfahrungen habt ihr mit selbst gemachten Deo gemacht? Ich freue mich auf Eure Meinung.

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