Weniger ist mehr

Mein neuer Seifenigel

Mein neuer Seifenigel

Manchmal schaue ich auf meine gesammelten Plastiktuben und denke: „Puh, wie soll das bloß gehen, ohne die gewohnten und lieb gewonnen Produkte wie Zahnpasta, Handcreme, Haarstyling usw.? Lass es doch einfach mit dem plastikfreiem Leben!“ Doch dann kommt eine kleine Stimme, die sagt: „Schöner! Schöner wird’s werden! Es werden nicht überall die vielen unnützen, bunten Plastiktuben stehen, sondern schöne und wertige Dinge, die man gerne anschaut.“ So wie mein neuer „Seifenigel“ aus der Plastikfreien Zone.

Und weniger! Weniger wird es werden. Aufgeräumter, für mehr Zeit für das Wesentliche. Ich freue mich darauf!

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Vom Traum des plastikfreien Lebens zurück zur harten Realität

Ich war in Kiel. Nicht einfach nur aus Spaß, sondern mit einem bestimmten Ziel: den Laden zu besuchen, der als erster in Deutschland den verpackungsfreien Einkauf ermöglichte. Und nicht nur ich, sondern 16 weitere – vorwiegend weibliche – Idealisten hörten sich das Abendeuter von Marie Delaperrière und ihren „unverpackt-Laden“ an.

Es war unheimlich erhellend und spannend zu erfahren, welche Hürden zu nehmen sind, um plastikfreies Einkaufen zu ermöglichen. Und es tat gut unter Gleichgesinnten zu sein, die es leid sind, blöd angesehen zu werden, wenn sie mir ihren eigenen Verpackungen zum Einkaufen gehen. Weiterlesen

ALLES AUF ANFANG ….

Unser Plastikmüll - viel zu viel!

Unser Plastikmüll – viel zu viel!

Grün, das war ich schon immer, irgendwie…. In den 80er Jahren habe ich meiner Mutter das Mülltrennen beigebracht und in einem Schulprojekt die Problematik des Ozonlochs dargestellt. Heute fahre lieber Fahrrad statt Auto und kaufe am liebsten Bio – soweit das der Geldbeutel und die Wünsche dreier Kinder eben hergibt.

Dennoch schockierte mich die schiere Menge an Plastikmüll, die sich in unserer gelben Tonne (die für den “grünen Punkt”) sammelte. “Irgendetwas muss anders werden”, dachte ich und fing an, Milch und Sahne in Glasflaschen zu kaufen, Wurst und Käse an der Theke (bzw. beim Metzger ) sowie Gemüse und Obst nur noch bei meinem Lieblingsgemüsehändler. Dennoch gibt es viele Produkte, die es nur in Plastik gibt – selbst im Bioladen.

Und dann die Kombination: Plastik und Lebensmittel? Irgendwie ist mir bei der Sache nicht wohl! Doch wie kann man im täglichen Alltagswahnsinn auch noch losgehen und alles plastikfrei finden? Kein leichtes Unterfangen! Doch ich denke, das geht auch anders!

Hier zeichne ich auf, wie ich unseren Haushalt und meinen Wohnort Augsburg von Plastik befreien werde. Und natürlich hoffe ich auf tatkräftige Unterstützung bei allen, die diese Welt ein bisschen besser machen wollen.